Back to top

Die Darstellung der Shoah in historischen Museen

30 Jan 2018 (18:00 - 20:00)
Veranstaltungsart: 
Diskussionsrunde
Zielgruppe: 
Erwachsene , Junge Besucher, Schulen
Sprache der Veranstaltung: 
Niederländisch
Englisch
Französisch

Die Darstellung der Shoah in historischen Museen — Ansätze und Erfahrungen

Podiumsdiskussion — Haus der europäischen Geschichte — Dienstag, 30. Januar — 18 Uhr

Mit:

  • Steven Luckert, Kurator, U.S. Holocaust Memorial Museum, Washington, D.C., (USA)
  • Dariusz Stola, Direktor, Museum der Geschichte der polnischen Juden – POLIN, Warschau (Polen)
  • Veerle Vanden Daelen, stellvertretender Generaldirektor und Kurator, Kazerne Dossin – Gedenkstätte, Museum und Dokumentationszentrum zu Holocaust und Menschenrechten, Mechelen (Belgien)
  • Andrea Mork, leitende Kuratorin, Haus der europäischen Geschichte, Brüssel (Belgien)

Moderation: Nico Wouters, Forschungs und Dokumentationszentrum CEGESOMA, Brüssel (Belgien)

Sprachen: Englisch (Verdolmetschung ins Französische und Niederländische)

Nur wenige Tage nach dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust diskutieren bei dieser Veranstaltung leitende Vertreter von vier historischen Museen aus Europa und den Vereinigten StaatenSie alle setzen sich auf ihre eigene  Weise mit der Shoah auseinander — ob die Geschichte der Shoah der Kern ihres Narrativs oder Teil einer umfassenderen Erzählung ist, ob sie das Geschehene in einem nationalen Kontext oder aus einer nationenübergreifenden Perspektive darstellen — die Herangehensweise der Museen sowie die von ihnen gewählten Interpretationen können sehr unterschiedlich sein, und doch teilen sie ähnliche Herausforderungen und dieselbe Verantwortung.

Welche Aufgabe haben historische Museen bei der Dokumentation des Völkermords an den europäischen Juden? Welche Rolle spielen sie bei der Bewahrung der Erinnerung an das Geschehene und die Verbreitung des Wissens darüber? Für alle vier Museen ist es das erklärte Ziel, sich auf die historischen Berichte über den wohl negativsten Bezugspunkt der europäischen Identität zu beziehen, Fragen zurr Gegenwart auszulösen und Menschen zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zu ermutigen. Wie setzen sich Museen mit derart sensiblen geschichtlichen Ereignissen auseinander, um ihren Besuchern eine Lernerfahrung zu bieten, die sowohl für die Gegenwart relevant ist als auch den Besuchern neue Erkenntnisse bietet?

Dies sind einige der Fragen, die Sie mit den Teilnehmern der Podiumsdiskussion am Dienstag, dem 30. Januar, im Haus der europäischen Geschichte erörtern können.

Um sich zu dieser Veranstaltung anzumelden, senden Sie bitte eine E-Mail an historia-learning@ep.europa.eu 

GALLERY