Back to top

PRESSEMITTEILUNGEN

Haus der europäischen Geschichte eröffnet Entdeckungsbereiche für Familien

9 Mär 2018

Neue interaktive Lernbereiche und Zeitreisen für Kinder und Familien

 Heute eröffnet das Haus der europäischen Geschichte offiziell seine Entdeckungsbereiche für Familien, in denen Sechs- bis Zehnjährigen anhand von Ausstellungsstücken, die Spaß machen und zum Mitmachen anregen, Aspekte der europäischen Geschichte vermittelt werden. Geleitet werden die Kinder auf ihrer Zeitreise durch 400 m² und vier Stockwerke voller faszinierender Inhalte von Prinzessin Europa und ihrem Bruder Kadmos. Dabei erkunden die Kinder die Geschichte auf vollkommen neue Weise – riechend, tastend und mit allen Sinnen –, beispielsweise beim Rollenspiel in einem Reisebüro der 1960er-Jahre, in der Kostümgalerie auf den Spuren eines Astronauten oder einer Krankenschwester der 1940er-Jahre oder beim Kampf mit Robotern und U-Booten, wie man sie sich in der Vergangenheit in Europa vorstellte. Die Aktivitäten beruhen auf dem Konzept des entdeckungsbasierten Lernens, wobei Wissensdurst, Einfallsreichtum und vor allem Spaß im Mittelpunkt stehen.

Dazu Museumsdirektorin Constanze Itzel: „Sechs- bis Zehnjährige erreicht man mit einem Satz wie ‚heute unternehmt ihr eine Zeitreise in die Vergangenheit‘ viel besser, als wenn man ihnen sagt, ‚ihr geht heute in ein Geschichtsmuseum‘. In unseren Entdeckungsbereichen für Familien können sich Eltern zusammen mit ihren Kindern in einem sicheren Umfeld und auf spielerische und altersgerechte Weise mit gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart auseinandersetzen. Zum Beispiel vermittelt das Rollenspiel im Reisebüro der 1960er-Jahre den Kindern nicht nur, dass ihre Großeltern auch einmal jung waren, sondern auch, dass die geopolitische Landschaft in Europa früher ganz anders aussah als heute. Dies entspricht unserem Lernziel, die Verbindungen zwischen den Generationen durch die Vermittlung von Erinnerungen zu stärken.

Die Leiterin des Bildungsteams, Ewa Goodman, ergänzt: „Das Bildungsteam hat bei der Gestaltung der Entdeckungsbereiche für Familien bewusst wenig Technik eingesetzt und auf Bildschirme und Tablets verzichtet, damit die Besucher hier wie im echten Leben aufeinander zugehen und zusammenarbeiten. Die von unseren Fachleuten für transnationale Bildung entwickelten interaktiven Spiele, z. B. die Abstimmungsstationen oder das Spiel „Gestalte deine eigene Stadt“, bieten Kindern die Gelegenheit, sich zu heutigen Problemen zu äußern, und regen sie zum Dialog mit ihren Eltern und Lehrern an. Insgesamt kommt es uns darauf an, dass das Museum die Kinder neugierig auf die Welt macht, die sie umgibt.“

Über das Haus der europäischen Geschichte

Das Haus der europäischen Geschichte wurde im Mai 2017 im Brüsseler Europaviertel eröffnet. Ein Besuch der Dauerausstellung ist ein einzigartiges Erlebnis: Hier können die Besucher in die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eintauchen und den europäischen Einigungsprozess nachvollziehen. Sie können die Ursprünge und die Entwicklung Europas erkunden und dabei seine Vielfalt und unterschiedliche Interpretationen seiner Geschichte kennenlernen. Dem didaktischen Angebot des Museums liegt ein transeuropäischer Blickwinkel zugrunde, wobei nach der historischen Erinnerung, den unterschiedlichen Erfahrungen und Gemeinsamkeiten der Völker Europas und ihrer Bedeutung für die Gegenwart gefragt wird. Der Besuch des Museums ist in 24 Sprachen möglich und kostenlos.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Pressereferent William Parker-Jenkins unter william.parker-jenkins@ep.europa.eu bzw. +32 2 283 0541

Bildmaterialien und Videos zum Haus der Europäischen Geschichte finden Sie unter

https://drive.google.com/drive/folders/1H86POef3AZU9YRId54Z_RqClKnEf43CB

Image and video copyright text: © European Union, 2018 – EP

FRÜHERE PRESSEMITTEILUNGEN

Zeige 1 - 1 1 Elemente