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AUSGEBUCHT - Tag der Mehrsprachigkeit 2021

Veranstaltungsart: 
Führungen
Event Category: 
Our Events
Zielgruppe: 
Erwachsene , Junge Besucher
Sprache der Veranstaltung: 
Englisch, Französisch

Wie hat die Mehrsprachigkeit die gesellschaftliche, kulturelle und politische Landschaft Europas geprägt? Wie beeinflusst Mehrsprachigkeit die Wahrnehmung eines Autors und die Art, wie er nachdenkt, schreibt und sich weiterentwickelt? Wie schlägt sich die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas in seiner Literatur und Poesie nieder? Nehmen Sie an einer dynamischen Gesprächsrunde mit Maša Kolanović, Stavros Christodoulou, Nathalie Skowronek und Giovanni Dozzini teil und fügen Sie der Beschreibung des Hauses der europäischen Geschichte Ihre eigenen Erzählungen hinzu.

Werfen Sie den ganzen Tag einen Blick hinter die Kulissen und sehen Sie, wie das Europäische Parlament und seine verschiedenen Generaldirektionen und Referate in 24 Sprachen arbeiten. Sehen Sie online und nehmen Sie an virtuellen Workshops teil, um Dolmetscher und Übersetzer zu treffen.

Am Samstag, den 25. September 2021 begehen der Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL) und das Haus der europäischen Geschichte gemeinsam den Tag der Mehrsprachigkeit. Vier EUPL-Preisträger werden für diesen Tag zu Museumsführern und nehmen Sie mit auf ihre literarische Reise durch die Geschichte.

Die drop-in Treffen finden auf Kroatisch, Griechisch, Französisch bzw. Italienisch statt.

11:00–12:30 Treffen Sie Maša Kolanović (auf Kroatisch) - AUSGEBUCHT

13:00–14:30 Treffen Sie Stavros Christodoulou (auf Griechisch) - AUSGEBUCHT

14:30–16:00 Treffen Sie Nathalie Skowronek (auf Französisch) - AUSGEBUCHT

16:00–17:30 Treffen Sie Giovanni Dozzini (auf Italienisch) - AUSGEBUCHT

Klicken Sie hier, um die Schriftstellern zu treffen. Nicht angemeldete Besucher sind ebenfalls willkommen.

Maša Kolanović, geboren in Zagreb, Kroatien, ist außerordentliche Professorin der Fakultät für Kroatische Studien an der Universität Zagreb. Sie hat eine Reihe von Artikeln über Literatur und Populärkultur sowie die Romane Sloboština Barbie (Underground Barbie, 2008) und Poštovani kukci i druge jezive priče (Dear Insects and Other Scary Stories, 2019) veröffentlicht. Sie hat auch zwei Gedichtbände, Pijavice za usamljene (Leeches for the Lonely, 2001) und Jamerika (2013), sowie eine Monographie, Udarnik! Buntovnik? Potrošač… (Striker! Rebel? Consumer…, 2011), herausgebracht.

 

 

 

 

Stavros Christodoulou, geboren in Nikosia, Zypern, studierte in Athen Jura, übte jedoch nie einen juristischen Beruf aus, da er sich stattdessen Ende der 1980er-Jahre dem Journalismus widmete. Er war als Geschäftsführer verschiedener Magazine in Griechenland und Zypern tätig und arbeitet derzeit als Kolumnist für die führende zyprische Zeitung Phileleftheros. Sein erstes Buch Hotel National (2016) wurde für den Zyprischen Staatspreis für Literatur nominiert und kam bei einem vom Literaturmagazin Hourglass veranstalteten Wettbewerb in die engere Auswahl. Sein zweites Buch The Day the River Froze (2018) wurde mit dem Zyprischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet.

 

 

 

 

Nathalie Skowronek, geboren in Brüssel, Belgien, studierte Literatur und war im Verlagsgewerbe tätig, bevor sie für sieben Jahre in die Modebranche für Frauen wechselte. Sie kehrte im Jahr 2004 als Herausgeberin des Bandes La Plume et le Pinceau für den Verlag Complexe zur Literatur zurück. Im Alter von 37 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman, Karen et moi (2011), den ersten Band einer Familientrilogie, die den Leser auf eine Reise vom polnischen Schtetl nach Auschwitz mitnimmt. Es folgten zwei weitere Romane – Max, en apparence (2013) und Un monde sur mesure (2017). Im Jahr 2015 brachte sie ein Essay mit dem Titel La Shoah de Monsieur Durand (2015) heraus, im dem sie erörtert, warum die Pflicht des Erinnerns nach 70 Jahren endet. Seit 2016 lehrt sie am Contemporary Writing Centre der École nationale supérieure des arts visuels de la Cambre in Brüssel. Sie veranstaltet auch einen Schriftsteller-Workshop für den Antonin Artaud Club, ein Tagesaufnahmeheim für psychisch erkrankte Erwachsene.

 

 

 

Giovanni Dozzini wurde in Perugia, Italien, geboren, wo er auch heute noch lebt. Er ist sowohl als Journalist wie auch als Dolmetscher tätig. Seine Artikel wurden in mehreren international renommierten Zeitungen veröffentlicht, darunter Europa, Huffington Post Italia, Pagina99, Onda Rock und Nazione Indiana. Seit 2014 ist Giovanni Dozzini Mitglied des Organisationskomitees von Encuentro, einem Festival zur Förderung der spanischen Literatur in Umbrien. Musik ist eine seiner Leidenschaften und er bezeichnet sich häufig selbst als „gescheiterter Rockstar“.